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DVG Landesverband BW

Hundesport in Baden-Württemberg

Als kompetenter Ansprechpartner für alle Hundehalter verstehen sich die Mitgliedsvereine des DVG in Baden-Württemberg. Der » DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine e.V.) ist der größte, bundesweit vertretene Hundesportverband.

DogDancing

DogDancing

DogDancing

Was in den 90er Jahren als Showprogramm in den USA und in GB begann, ist heute eine ernstzunehmende Sportart. Hier wird perfekte Fußarbeit mit Tricks kombiniert, passend zur frei gewählten Musik erarbeitet der Dogdancer eine Choreografie, die die Individualität des Teams hervorhebt. Es gibt zwei Disziplinen: Heelwork to music, kurz HTM, und Freestyle. Es gibt keine Pflichtübungen, auch im HTM können alle oder nur einige Fußpositionen zu zeigen, auch die Variationen sind frei.

Im Freestyle ist der Phantasie keine Grenze gesetzt, oft werden Elemente aus anderen Hundesportarten in die Choreografie eingebunden, Apportieren, Sprünge, Distanzarbeit werden kombiniert mit Slaloms, Drehungen, Rollen, Kriechen. Es gibt keine Pflichtelemente. Man versucht in der Choreografie die Besonderheiten des einzelnen Hundes hervorzuheben. Die Rassevielfalt im Dogdancing ist daher erfreulich hoch, es werden auch in internationalen Wettbewerben gut ausgebildete, hoch motivierte Hunde präsentiert.

 

 

Matthias Beirer / Mila, Freestyle ( E. Schmid) 

Heelwork to music besteht zu 75% aus Fußarbeit, allerdings geht der Hund dabei nicht nur links vom Hundeführer. Es stehen je nach Reglement 10 bis 18 Fußpositionen zur Auswahl. Diese Positionen soll der Hund während der Vorführung möglichst vorwärts, rückwärts und seitwärts halten. Auch hier wird der Individualität Rechnung getragen. Gestattet ist ein "Kleben" mit Körperkontakt ebenso wie ein gleichmäßige Arbeit mit max. 50 cm Distanz zum Menschen. So ist auch HTM für Hunde aller Größen geeignet.

 

Sandra Roth / Boogie, Heelwork to music ( E. Schmid) 

Es werden der artistische und der technische Aspekt bewertet:  Artistische Note

  • Teamwork- Ausstrahlung & Motivation
  • Dynamik- musikalische Interpretation, Rhythmische Variation, Akzente
  • Konzept- Musikwahl, Idee, Umsetzung
  • Choreografie- Aufbau, Balance und Ausrichtung im Ring

Technische Note

  • Fluss- Übergänge, Kombinationen
  • Ausführung- Genauigkeit, Signalgebung, Konstanz
  • Inhalt -Elemente (Fußpositionen bei HTM) & Kombinationen, Balance der Tricks & Bewegungen, Variationen
  • Schwierigkeitsgrad-Elemente, Kombinationen, Signalgebung

Es gibt wie in allen Hundesportarten unterschiedliche Klassen, man beginnt in Klasse 1 und ertanzt sich Aufstiegspunkte bis in die Klasse 3. Zwei Besonderheiten gibt es im Dogdance: Die Klasse Senioren, in der ältere Hunde starten. Hier wird der Schwierigkeitsgrad dem Alter angepasst. Ziel ist, daß der ältere Hund gesund und mit Freude arbeiten kann.

In der Fun Klasse ist eine Belohnung des Hundes durch Futter oder Spielzeug ausdrücklich erwünscht. Diese Klasse wird nicht nur genutzt, um den unerfahrenen Hund an die Sportart und die Turnieratmosphäre heranzuführen, sondern auch um den auf hohem Niveau geführten Hund im Ring immer wieder neu motivieren zu können. Die einstige Randsportart Dogdancing boomt nicht nur in Deutschland. Als Breitensport eröffnet sie Hundehaltern unerwartete Möglichkeiten, ihre Hunde zu fördern und im Spitzensport ist eine internationale Plattform des kreativen Austauschs entstanden, die sich sehr positiv auf die weitere Entwicklung des Sports auswirken wird.

  Ansprechpartnerin für den DVG: Carmen Schmid, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!